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Jubiläumsfest vom 10. bis 13. Juni 2010

[Aktualisiert am 8. Juni 2010]

Donnerstag, 10. Juni 2010

Freitag, 11. Juni 2010

in Bad Pyrmont

Samstag, 12. Juni 2010

in Bad Pyrmont
in Lügde

Sonntag, 13. Juni 2010

in Bad Pyrmont
  • 09.00–10.00 Uhr Stadtkirche: Festgottesdienst
  • 10.00–11.30 Uhr Brunnenplatz: Fürstlicher Frühschoppen
  • 11.30–14.00 Uhr Brunnenplatz: Start des Festumzugs nach Lügde [1]
in Lügde
  • 12.00–19.00 Uhr Emmeraue, Brückenstraße: Historischer Markt
  • 12.00–19.00 Uhr Emmeraue, Innenstadt: Kubb-Turniere und Vereinsdarstellungen
  • 14.00–15.30 Uhr Bühne Marktplatz: Empfang des Festumzugs [1]
  • 15.30–18.00 Uhr Bühne Marktplatz: Varieté-Show und Familienprogramm mit „Julchen und Albert“, Dr. Musikus und Theatro Artistico
  • 15.45–16.00 Uhr Bühne Marktplatz: Kindertanzgruppe vom Kindergarten „Pusteblume“
  • 15.00–18.00 Uhr Vordere Straße: Kinder-Koch-Duell: radio aktiv gegen Lügder Kinder
  • 15.15–15.45 Uhr Bühne Vordere Straße: Easterwheel-Linedancer
  • 15.45-16.00 Uhr Bühne Vordere Straße: Kindertheater mit Elbrinxer Dorfbühne "Kalif Storch"
  • 16.00-16.30 Uhr Bühne Vordere Straße: Volkstanzgruppe Sportverein Niese
  • 16.30–19.00 Uhr Bühne Vordere Straße: Showdown mit, Lautlos, Alltagshelden, A Kind of Art Maybe

784 | Karl der Große in Lügde

... eine gemeinsame Geschichte beginnt

Diese Seite wird aktualisiert [aktualisiert am 15. Dezember 2009]

Das vorläufige Programm
  • Sonntag, 11. Oktober 2009, 16:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst 1225 Jahre Christentum im gemeinsamen Tal „Wie sind die Freudenboten willkommen, die Gutes verkünden“ (Röm 10,15) in der Kilianskirche
  • Dienstag, 13. Oktober 2009 20:00 Vortrag von Monsignore Andreas Kurte - Karl der Große in Lügde | Sachsenmission damals - Weitergabe des Glaubens heute im Klostersaal, Lügde Eintritt frei
  • Freitag, 13. November 2009 19:30 Uhr Vortrag „825 Jahre Burg Pyrmont“ von Manfred Willeke 1184 errichtet der Erzbischof von Köln an den Grenzen des Herzogtums Westfalen mehrere Burgen, unter anderem oberhalb von Pyrmont auf dem Schellenberg. Die ist die Geburtsstunde der Grafschaft Pyrmont, deren Hauptstadt Lügde einst gewesen ist. Wichernhaus, An der Stadtmauer 2, Lügde Eintritt 3,- Euro an der Abendkasse
  • Freitag, 4. Dezember 2009 19:30 Uhr Vortrag „Lügde: 755 Jahre Stadtrechte“ von Manfred Willeke Lügde entstand aus einem kleinen Burgort der Grafen von Schwalenberg/Pyrmont, in dem schon 1195 Münzen geprägt wurden. 1255 wurde Lügde erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Der Vortrag berichtet aus dieser Gründerphase der Stadt und dem Leben vor 755 Jahren. Wichernhaus, An der Stadtmauer 2, Lügde Eintritt 3,- Euro an der Abendkasse
  • Sonntag, 20. Dezember 2009 16:00 Uhr Konzert des Blasorchesters Lügde in der Kilianskirche Zur Erinnerung an das Weihnachtsfest, das Karl der Große im Jahr 784 in Lügde am heutigen Standort der Kilianskirche feierte Eintritt 10,- Euro Achtung: Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Blasorchester ein Zusatzkonzert an. Es findet auch am 20. Dezember 2009 um 19.30 Uhr statt.
  • Samstag, 26. Dezember 2009 10:00 Uhr Weihnachtshochamt in der Kilianskirche
  • 22. Februar bis 18. März 2010 Ausstellung zum Thema „Kilianskirche“ im Klostersaal, Lügde

20 Jahre Mauerfall | Städtepartnerschaften

Das Plakat zu den Veranstaltungen zum Mauerfall

Am 9. November 1989 öffnete sich die Mauer zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Im folgenden Jahr wurden viele Partnerschaften zwischen ost- und westdeutschen Städten geschlossen. Bad Pyrmont schloss eine Städtepartnerschaft mit Bad Freienwalde und Lügde mit Angermünde. Diese Städtepartnerschaften sind heute, beinahe 20 Jahre danach, noch immer lebendig. Gemeinsam mit unseren Partnerstädten Bad Freienwalde und Angermünde möchten wir des Mauerfalls und der dadurch möglich gewordenen Städtepartnerschaften mit Veranstaltungen gedenken.

Das Programm
  • Sonntag, 8. November 2009 11:00 Uhr Konzert-Matinée des »arche« kammermusik e. V. - Kaiserquartett von Joseph Haydn im kleinen Konzertsaal, Konzerthaus Bad Pyrmont Eintritt: 12,- € (Vorverkauf: Info-Zentrum & Wandelhalle, Bad Pyrmont)
  • Sonntag, 8. November 2009 Feierstunde mit Herrn Dr. Rudolf Seiters als Festredner 15:00 Uhr 14:00 Uhr (!) im Konzerthaus Bad Pyrmont Eintritt frei - Spenden für das Deutsche Rote Kreuz sind willkommen

Geschichte erleben - grenzenlos feiern

Gemeinsame Jubiläumsfeierlichkeiten der Städte Lügde und Bad Pyrmont mit ihren Partnerstädten in Brandenburg

Anlässlich der zwanzigjährigen Städtepartnerschaften Lügde - Angermünde und Bad Pyrmont - Bad Freienwalde wurde die Idee geboren, nicht nur dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern, sondern auch das 1225-jährige Stadtjubiläum der Stadt Lügde und die gemeinsame Geschichte mit Bad Pyrmont seit 825 Jahren.

Erstmals wurde Lügde im Zusammenhang mit Karl dem Großen erwähnt, als er 784 das Weihnachtsfest in einer Hallenkirche feierte, an deren Standort die heutige Kilianskirche (12. Jahrhundert) zu finden ist. 400 Jahre später wurde die Grafschaft Pyrmont mit dem Hauptort Lügde gegründet - die Geburtsstunde einer gemeinsamen, turbulenten Geschichte. In den darauf folgenden Jahrhunderten gab es immer wieder Streitigkeiten um die Grafschaft. Im Jahre 1668 entstand schließlich der Badeort Pyrmont und schrieb seine eigene Geschichte. Die beiden Städte wurden im Laufe der Jahrhunderte politisch immer mehr voneinander getrennt bis hin zur Trennung durch die Landesgrenzen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Diese Grenzen spielen für die Menschen vor Ort für ihr Leben, Wohnen und Arbeiten jedoch keine Rolle.

Dies wollen wir im kommenden Jahr mit dem großen Jubiläumsfest zeigen und feiern. Um die Feierlichkeiten nicht unnötig durch die Bauarbeiten zur Umgehungsstraße zu beeinträchtigen, wurde beschlossen, die Feier in das kommende Jahr vom 10. bis 13. Juni 2010 zu verlegen. Inzwischen ist jedoch klar, dass der Bau der Umgehungsstraße bis dahin leider doch noch nicht beendet sein wird. Allerdings sind die Planungen nun soweit gediehen, dass entschieden wurde, im Jahr 2010 gemeinsam zu feiern.

Um den gemeinsamen geschichtlichen Hintergrund und die heutigen engen Beziehungen der beiden Städte Lügde und Bad Pyrmont zu feiern, ist neben vielen gemeinsamen Veranstaltungen in 2009 mit den Themen

Eingebunden in die Planungen sind viele Vereine und öffentliche Einrichtungen aller vier Städte.

Mit diesem Weblog möchten wir Interessierte über die Planungsphase fortlaufend informieren. Sie haben hier die Möglichkeit, den aktuellen Stand jederzeit einzusehen und Kommentare abzugeben. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen. Gerne können Sie natürlich auch aktiv mithelfen und einzelne Projekte durch Ihre Mitarbeit gestalten.

Wer sich für den geschichtlichen Hintergrund der Städte Bad Pyrmont und Lügde interessiert findet hier weitere Informationen:

[Text: Anne Gildehaus]

Feierstunde „20 Jahre Mauerfall“ beginnt schon um 14:00 Uhr!

Gerade nachdem die Handzettel (PDF-Dokument, 368 KB) für die Veranstaltung gedruckt waren, hat uns das Büro von Herrn Dr. Seiters informiert, dass die Anfangszeit für die Feierstunde im Konzerthaus, Schloßstr. 1 in Bad Pyrmont vorverlegt werden muss.

Die Feierstunde am 8. November 2009 mit dem Festredner Herrn Dr. Seiters beginnt nicht, wie auf den Handzetteln angekündigt, um 15:00 Uhr, sondern bereits um 14:00 Uhr!

Veranstaltungsauftakt für die Jubiläumsfeierlichkeiten

Mit einem ökumenischen Gottesdienst am kommenden Sonntag, den 11. Oktober 2009, beginnen wir, die Städte Bad Pyrmont und Lügde, die Jubiläumsfeierlichkeiten. Das Motto unserer großen Veranstaltungsreihe lautet: „Geschichte erleben – grenzenlos feiern“.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird von Herrn Dieter Stumpe eine Führung durch die Kilianskirche angeboten.

Monsignore Andreas Kurte hält Vortrag im Klostersaal

Am Dienstag, den 13. Oktober 2009, ab 20:00 Uhr, wird Monsignore Andreas Kurte einen Vortrag im Klostersaal des ehemaligen Lügder Franziskanerklosters (Mittlere Straße 2) halten.

Den Besucherinnen und Besuchern wird ein interessanter Vortrag zum Thema „Karl der Große in Lügde | Sachsenmission damals – Weitergabe des Glaubens heute“ geboten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Ausstellungen und Vorträge zum Jubiläumsjahr

[Aktualisiert am 8. September 2010]

Ausstellungen

„Verborgene Schätze. Pyrmonter Kostbarkeiten aus den Magazinen des Museums“

Donnerstag, 1. April bis Sonntag, 13. Juni 2010, Ort der Ausstellung: Museum im Schloss Bad Pyrmont, Eintritt: 4 Euro

„Bad Pyrmont und Lügde - Geschichte gemeinsam erleben“
  • Mittwoch, 28. April 2010, Klostersaal Lügde:

    • ab 19.00 Uhr Vorstellung einer Dokumentation des Rezesses von 1668 mit einem kleinen Umtrunk.
    • ab 20.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung mit dem Vortrag von Dr. Hermann Engel: „Der Pyrmonter-Lügder Hauptvergleich von 1668. Ein jahrhundertelanger Erbstreit ist beendet“.
  • Donnerstag, 29. April 2010 bis Sonntag 13. Juni 2010, Orte der Ausstellung: Museum im Schloss Bad Pyrmont und Heimatmuseum Lügde

„Theanolte Bähnisch - FrauenOrte Niedersachsen“

Donnerstag, 6. Mai bis Sonntag, 13. Juni 2010, Ort der Ausstellung: Museum im Schloss Bad Pyrmont, Eintritt: 4 Euro

Josef Friese – Ein Lügder
EVOLUTIonTOUR

Dienstag, 8. Juni bis Sonntag, 13. Juni 2010

„Wir Lügder - damals und heute“
  • Freitag, 24. September 2010, 19.00 Uhr 20.00 Uhr, Heimatmuseum Lügde: Eröffnung der Ausstellung
  • Samstag, 25. September bis Freitag, 31. Dezember 2010, Ort der Ausstellung: Heimatmuseum Lügde

Vorträge

Karl der Große 784 in villa liuhidi - Absicht oder Zufall?

Das Plakat zum Vortrag am 18. Mai 2010

Dienstag, 18. Mai 2010, 19.30 Uhr, Klostersaal Lügde, Vortrag von Dieter Stumpe mit Bilderausstellung zur Kilianskirche. An dem Abend wird Dieter Stumpe seine neue, 28 Seiten umfassende Bröschüre über die Kilianskirche vorstellen. Die Ausstellung ist auch am 23. und 24. Mai 2010, jeweils von 11 bis 18 Uhr im Klostersaal zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Stadtgeschichtlicher Spaziergang durch die Altstadt Lügde

Das Plakat zum stadtgeschichtlichen Spaziergang

Freitag, 4. Juni 2010, 18 Uhr, Treffpunkt: Heimatmusum Lügde, Führung: Dieter Stumpe, Eintritt frei

„Das Leben Karls des Großen“

Dienstag, 8. Juni 2010, 19.30 Uhr, Wichernhaus Lügde, Vortrag von Manfred Willeke, Eintritt: 3 Euro

„Stadtführung im Dämmerlicht“

Mittwoch, 9. Juni 2010, 20.00 Uhr, Treffpunkt: Lügde, Marktplatz, Vortrag von Manfred Willeke, Eintritt: 3 Euro

Kubb-Turniere

In den vergangenen Tagen sind wir häufiger gefragt worden: „Kubb-Turniere? Was ist das?“ Zugegeben, viele von uns, die wir bei der Organisation der Jubiläumsfeier mitwirken, wussten es auch nicht. Kubb ist

[...] ein Geschicklichkeitsspiel mit strategischen Elementen. Es symbolisiert eine Schlacht, in der zwei verfeindete Gruppen für ihren König kämpfen. In der heutigen Form wird es seit circa 1990 gespielt und ist vor allem in Schweden und Norwegen beliebt, doch auch in Deutschland nicht mehr selten; teilweise wird es dort unter dem Titel „Hägars Wikingerschach“, „Wikingerspiel“, „Bauernkegeln“ oder „Wikingerkegeln“ vermarktet. [...]

[Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kubb]

Die Organisatoren der Turniere, der Dechenverein Lügde und der TUS Wesfälische Eiche Lügde, da sind wir uns sicher, behersschen das Spiel aus dem Effeff.

Und wenn Sie wissen möchten, ob das Spiel etwas für Sie ist, dann kommen Sie doch einfach zu den Turnieren am

  • Samstag, 12. Juni 2010 und am
  • Sonntag, 13. Juni 2010 - jeweils von von 12 bis 19 Uhr.

Die „Schlachtfelder“ liegen in der Emmeraue am Dechenheim Lügde.

>> Zur Programmübersicht

[Text: Volker Thiele]

Festumzug am Sonntag, 13. Juni 2010

Die Mitglieder des Pyrmonter Fürstentreffs e.V.

Lügde erwartet am Sonntag gegen 14.00 Uhr hochherrschaftlichen Besuch aus Bad Pyrmont. Angekündigt haben sich der Kurbrandenburgische Hof, König Heinrich der IV mit Gemahlin, die Grafschaft Everstein-Ohsen und viele mehr.

Bevor der Festzug loszieht, stärken sich die Könige, Fürsten und Grafen und übrigen Wegbegleiter bei einem fürstlichen Frühschoppen auf dem Brunnenplatz ab 10.00 Uhr. Das musikalische Rahmenprogramm dort bieten das Blasorchester Lügde und das Jugendorchester Bad Freienwalde.

Um 11.30 Uhr macht sich der Festumzug, begleitet vom Spielmannzug Elbrinxen und dem Blasorchester, auf den Weg. Er flaniert über die Hauptallee zur Schloßstraße, kreuzt die Südstraße, biegt in die Emmerstraße ein, um dann durch die Emmerwiesen zu wandern.

Nach einer kurzen Rast am Freibad Lügde maschiert der Festumzug über die Brunnenstraße auf der Pyrmonter Straße Richtung Lügder Marktplatz. Dort werden die Herrschaften mit einer fürstlichen Kaffeetafel empfangen, musikalisch begleitet vom Jugendorchester Bad Freienwalde.

Die Mitglieder der Grafschaft Everstein

Teilnehmer des Festumzuges am Sonntag, 13. Juni 2010
Infos:

[Text: Katrin Buhr]

Ein gemeinsames Symbol

Ankerkreuz

Dass eine Stadt ein großes Stadtjubiläum feiert, das kommt häufiger vor. Aber dass zwei Städte gleichzeitig und zusammen ein Stadtjubiläum feiern, das hat wohl Seltenheitswert.

Es gibt auch ein sichtbares, hier im Raum Bad Pyrmont und Lügde allgegenwärtiges Zeichen, das die Gemeinsamkeiten erkennen lässt – das Ankerkreuz in den Wappen der beiden Städte.

Ich habe mich mal im Netz-Angebot der Stadt Bad Pyrmont, bei dem sehr nett geschriebenen Artikel „Da haben wir die Geschichte“ „bedient“. Dort heißt es zum Stichwort „Ankerkreuz“:

[...] Und nun fängt die Geschichte erst richtig an: 1184 taucht zum ersten Mal der Name des späteren Bades urkundlich auf – leider in zweifacher Ausfertigung. Der Erzbischof von Köln, Philipp von Heinsberg, setzt eine trutzige Burg auf den Schellenberg und nennt sie einmal lateinisch "petri mons", also Petersberg, zum anderen "piremont". Dieses möglicherweise althochdeutsche Wort konnte bislang nicht gedeutet werden. Und seitdem streiten sich die Gelehrten, aus welchem der beiden Wörter sich der Name Pyrmont entwickelt hat. Wir wollen uns da nicht einmischen.

Es sei aber ergänzend vermerkt, dass im Zusammenhang mit dieser Burg als Wappenzeichen der dort wohl mehr hausenden als residierenden Grafen von Pyrmont das Ankerkreuz auftaucht, das später ohne Krone zum Wahrzeichen der Stadt, mit Krone jedoch zum Wahrzeichen des Staatsbades gewählt worden ist. [...]

Wer weiß mehr über die Geschichte des Ankerkreuzes in den Wappen unserer Städte zu berichten? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

[Text und Grafik: Volker Thiele]

Run for Help – Global denken und lokal handeln

Schülerinnen und Schüler der Schule in South Horr

Alles begann 1983 mit einem losen Austausch von Briefen und Schulmaterial zwischen Lehrern und Schülern der Grund- und Hauptschule „Herderschule“ in Bad Pyrmont und South Horr (600 km nördlich von Nairobi).

Inzwischen hat sich daraus eine dauerhafte Schulpartnerschaft entwickelt. Die Aktivitäten der Schulpartnerschaft bestehen unter anderem in der Bereitstellung von Lehr- und Lernmaterial sowie finanzieller Mittel zur Grundversorgung mit Nahrung oder zum Bau von Schulen.

Um hierfür Gelder einzuwerben, organisiert die Herderschule unter anderem alle zwei Jahre den Sponsorenlauf „Run for Help“.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten beteiligen sich in diesem Jahr bis zu 2.000 Schülerinnen und Schüler aus Bad Pyrmont und Lügde.

Schirmherr der Veranstaltung ist der ehemalige deutsche Botschafter in Kenia, Walter J. Lindner, Krisenbeauftragter im Auswärtigen Amt.

Botschafter Walter J. Lindner, Krisenbeauftragter im Auswärtigen Amt Berlin

Er wird die Läufer am Donnerstag, 10. Juni 2010 um 9.30 Uhr vom Lügder Marktplatz auf den Weg schicken und um 10.00 Uhr in der Hylligen Born Allee (Vor der Fürstenhofklinik).

Mit dem Laufergebnis in diesem Jahr sollen vier neue Klassenräume entstehen für eine Secondary School für Mädchen in South Horr. Gemeinsam mit den Partnern in Kenia und der Elternschaft vor Ort wird so ein weiterer Baustein gelegt für die Verbesserung der Bildungschancen und damit die Chance auf die Gestaltung einer besseren Zukunft.

[Text: Katrin Buhr | Foto oben: Herderschule Bad Pyrmont, Foto unten: Auswärtiges Amt Berlin]

Konzert der Angermünder Stadtsänger in der Kirche Sankt Marien

Die Angermünder Stadtsänger

Ein weiteres, schönes Konzert erwartet Sie am 12. Juni 2010 in der Kirche Sankt Marien. Anlässlich unseres Städtejubiläums singen dort die Angermündener Stadtsänger.

Das Repertoire der Stadtsänger umfasst Klassik, Seemannslieder, Pop, Ostrock und vor allem Volks- und Kirchenlieder. Erleben Sie einen bunten Strauß aus Melodien. Vom „Weißen Rössel am Wolfgangsee“, „Über sieben Brücken“ bis in die „Märkische Heide“ ist für jeden Geschmack etwas dabei.

>> Zur Programmübersicht

[Foto: Angermünder Stadtsänger | Text: Katrin Buhr]

Disco, Rock, Soul & More!

Die Groove.Box-Compilation

Eine Band mit 12 Musikern – wenn die keinen „Dampf“ machen…

»Special Entertainment-Effekte, Choreographien und natürlich ein exzellentes Musikprogramm von Künstlern wie Kool & The Gang, Earth, Wind & Fire, Donna Summer, Robbie Williams, Christina Aguilera, Blues Brothers, Sister Sledge und viele andere«, hat uns Rüdiger Tegtmeyer von der Groove.Box-Compilation oder kurz „GBC“ versprochen. »GBC ist Disco, Rock, Soul & More!« fügte er hinzu.

Ich habe mich auf deren Website umgesehen und habe „Feuer gefangen“. Schauen Sie sich dort mal die Videomitschnitte an. Na? Das wird vermutlich ein ziemlich „heißer“ Abend – am 12. Juni in Lügde.

Ich hab´s mir vorgemerkt:

>> Zur Programmübersicht

[Foto: Groove.Box-Compilation | Text: Volker Thiele]

Wer ist der wahre König im Tal?

Antreten der Schützen beim Lügder Schützenfest 2008

Wir, also die Pyrmonter und Lügder, haben vieles gemeinsam. Zum Beispiel, dass unsere Städte topografisch im gleichen Tal liegen. Was unserer Sammlung von Gemeinsamkeiten fehlt, ist ein König, ein König der über das ganze Tal regiert.

Dieses „Machtvakuum“ muss geschlossen werden. Das sehen auch die hiesigen Majestäten in und um unseren „Talkessel“ so. Also haben sie sich, um die Vakanz ein für alle Mal zu beenden, zu einem Wettbewerb verabredet. Der Sieger dieses Wettbewerbs soll der wahre König, der Talkönig, sein!

Die Würdenträger sind sehr schnell überein gekommen, als Termin für den Wettbewerb das Jubiläumswochenende zu wählen. Am Samstag, den 12. Juni 2010 wird es in Lügde von hohen Herr- und Frauschaften nur so wimmeln. Mein Informant berichtete mir, dass sich die Schützenköniginnen und Schützenkönige, die Prinzessinnen und Prinzen etwa um 13.00 Uhr treffen werden, um dann im vollem Ornat zu einem eigens für den Wettbewerb geschaffenen Schießstand zu maschieren.

Der Schießstand, so flüsterte mir der Insider zu, befindet sich auf dem Parkplatz des Lügder Freibades. Dort werden die Hoheiten ihr Zwischenlager aufschlagen und sich ab zirka 14.00 Uhr in der Kunst des Schießens messen. Also ich denke mir, dass die dort nicht nur schießen, sondern es sich standesgemäß auch gutgehen lassen werden...

Wie auch immer: Wenn er feststeht, der wahre König, der Talkönig - oder bekommen wir am Ende eine Talkönigin? - wird die Festgesellschaft mit einem prunkvollem Umzug vom „Zwischenlager“ durch die Lügder Straßen zum Marktplatz ziehen. Denn dort soll sie oder er um 19.00 Uhr proklamiert, also offiziell bekannt gegeben werden – unsere Talkönigin oder unser Talkönig.

Das Plakat zum Talkönigschießen

Das von der Schützenbruderschaft Sankt Kilian organisierte „Talkönigschießen“ wird mit Sicherheit ein sehr farbenprächtiges und fröhliches Ereignis.

>> Zur Programmübersicht

[Plakat: Schützenbruderschaft Sankt Kilian | Text und Foto oben: Volker Thiele]

Karl der Große in Lügde – Absicht oder Zufall?

Das Plakat zum Vortrag am 18. Mai 2010

784 feierte Karl der Große in Lügde das Weihnachtsfest. Damit beginnt die „offizielle“ Geschichte in unserem Tal. War der Aufenthalt Karls des Großen Zufall, oder gibt es dafür einen Grund? Dieser Frage geht Dieter Stumpe in seinem Vortrag am 18. Mai 2010 nach.

Dieter Stumpe hat mir schon einiges verraten. Daher weiß ich, dass der Vortrag neue, sehr interessante Aspekte aufzeigen wird.

An Hand einer Foto-Ausstellung über die Geschichte der Kilianskirche wird Dieter Stumpe auch die Erkenntnisse aus den bisherigen Forschungsarbeiten zur Kilianskirche veranschaulichen.

Hintergrund ist: Karl der Große soll das Weihnachtsfest in einer Kirche gefeiert haben, die, so die Experten, kurz vorher von Würzburger Missionaren errichtet wurde. Den bisherigen Recherchen zur Folge steht die Kilianskirche genau dort, wo diese Kirche gestanden haben soll.

Freuen können wir uns auch auf eine neue, 28 Seiten umfassende Bröschüre über die Kilianskirche, die Dieter Stumpe verfasst hat und an dem Abend vorstellen wird.

  • Dienstag, 18. Mai 2010, Klostersaal Lügde
  • 19.30 Uhr Empfang
  • 20.00 Uhr Vortrag
  • Bilderausstellung zur Kilianskirche
  • Der Eintritt ist frei

Darüberhinaus ist die Ausstellung auch am

  • Sonntag, 23. Mai 2010 und am
  • Montag, 24. Mai 2010
  • jeweils von 11 bis 18 Uhr im
  • Klostersaal zu besichtigen.

>> Zur Übersicht „Ausstellungen und Vorträge“

[Plakat: Dieter Stumpe | Text: Volker Thiele]

Ein historischer Markt, der es in sich hat!

Zwei Ritter, die sich bekämpfen.

Ich habe mich schon immer gefragt, wie das wohl damals, vor 1225 Jahren, hier im Tal abgelaufen ist. Weihnachten im Dezember 784, Karl der Große ist da und mit ihm zwei seiner Heerlager. Es muss hier auf einmal von Rittern nur so gewimmelt haben. Dazu das Wetter, das damals im Winter vermutlich auch nicht einladender war als heute. Was werden die wenigen Menschen, die hier im Tal ihre Heimat hatten, wohl gedacht und währenddessen mitgemacht haben?

Einen kleinen Einblick in das mittelalterliche Leben erhalten wir am 12. und 13. Juni 2010. Wie uns von Spähern berichtetet wurde, wollen dann unzählige Ritter, Knechte und Söldner in den Emmerauen ihr Lager aufschlagen. Solche Lager ziehen immer auch Händler, Handwerker, Musikanten, Gaukler und Narren an.

Ahh, ich ahne doch schon, was dann passiert. Nimmermüde Ritter und Söldner werden sich mal wieder raufen, Barden und Gaukler durch die Gassen ziehen und unsere holden Mädchen betören wollen, Bogenschützen messen sich in Bogenturnieren mit den ahnungslos Vorüberschlendernden und wie üblich können diese Mannsbilder nicht vom Bruchenball lassen. Und abends löschen sie wie immer ihren Durst mit Met und schauen den Gauklern und Spielleut' beim gemeinsamen Tavernenspiel zu.

Apropos Met: Solche Leute kommen ja viel rum. Bestimmt werden da wieder diverse Getränke und herzhafte, wie auch orientalische Speisen angeboten. Das ist was für mich! Außerdem werden die Handwerker sicher wieder tolle Handwerkskunst zeigen und anbieten. Ich denk´, ich werd´ dort das ein oder andere nützlich´ Gerät für meine kleine Kate erwerben können.

Für die Nagelwand:

Mit dem Bus zum Jubiläumsfest

Info-Anzeige zur Touristiklinie 792

Die Touristiklinie 792 verbindet von April bis Oktober die beliebtesten Ausflugsziele zwischen Detmold und Bad Pyrmont. Stündlich starten die Busse mit Fahrradanhänger samstags und sonntags vom Detmolder Bahnhof und dem Markt in Bad Pyrmont. Sie können überall entlang der Strecke aussteigen, die Sehenswürdigkeiten genießen und dann mit dem nächsten Bus zum nächsten Ziel weiter fahren, egal ob Sie sie erwandern oder mit dem Fahrrad erkunden wollen.

Sonderfahrten am 12. Juni 2010!

Zu unserem Jubiläumsfest bietet die KVG Lippe mbH – am Samstag, 12. Juni 2010 – Sonder-Fahrten an! Um 22.27 Uhr fährt der letzte Bus vom Lügder Marktplatz Richtung Detmold.

[Grafik: KVG Lippe mbH | Text: Katrin Buhr]

Kinder fürs Kochduell gesucht

An zwei Tagen wird radio-aktiv in Bad Pyrmont (11.6. – 14:30 Uhr im Schlosshof) und in Lügde (13.6. – 15.00 Uhr Vordere Strasse, Nähe Ahrens Home & Garden) ein Wettkochen zwischen Kindern der radio-aktiv Kochredaktion und ortsansässigen Kindern veranstalten.

Gesucht werden für dieses Kinder-Koch-Duell Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren, jeweils 9 aus Bad Pyrmont und 9 Kinder aus Lügde.

Zusammen mit dem Koch des Steigenberger Hotels in Bad Pyrmont und dem Chefkoch des Westfälischen Hofes in Lügde werden die Kinder Gerichte zaubern und das Essen von einer Jury bewerten lassen. Zu gewinnen gibt es kleine Preise, aber im Vordergrund steht natürlich der Spaß am Kochen.

Überraschungsgast in der Jury ist am Sonntag der Bad Pyrmonter Sternekoch Stefan Manier. Er lernte einst in einem Bad Pyrmonter Hotel sein Handwerk.

Bewerbungen können ab sofort an radio-aktiv, Stichwort Kinder-Koch-Duell, Deisterallee 3, 31785 Hameln Tel 05151/55 55 55 gerichtet werden.

>> Zur Programmübersicht

[Text: Joachim Stracke, radio-aktiv]

Ja, wo laufen sie denn?

Jogger in Aktion

„Du bist Läufer, Du schreibst den Text!“ Was die Chefin sagt, wird selbstverständlich gemacht. Also, worum geht´s?

Über 50 Läuferinnen und Läufer aus den Städten Angermünde, Bad Freienwalde, Bad Pyrmont und Lügde staffel-laufen gemeinsam 420 Kilometer in 40 Stunden.

Während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bad Freienwalde und Bad Pyrmont in Bad Freienwalde starten, starten die Angermünder und Lügder in Angermünde. Zwischenstopp für beide Laufteams ist Berlin, wo sie mit feierlicher Musik vom Blasorchester der Stadt Lügde empfangen werden. Von dort setzen die Laufgruppen den Staffellauf gemeinsam fort – ihr Ziel: Bad Pyrmont und Lügde.

Dieser Staffellauf ist voller Symbolik. Aus den anderen Texten geht es bereits hervor, aber ich wiederhole mich ja sonst auch ständig:

Bad Freienwalde ist die Partnerstadt von Bad Pyrmont und Angermünde die Partnerstadt von Lügde. Umgekehrt wird natürlich auch ein Lauf-Schuh draus. Also: Bad Pyrmont ist eine Nachbarstadt von Lügde und Bad Freienwalde nahezu eine Nachbarstadt von Angermünde. Sind jetzt alle schön schwindelig? Dann weiter:

Angermünde und Bad Freienwalde liegen an der Oder, Bad Pyrmont und Lügde an der Emmer. Und wenn ich noch mehr von den Gemeinsamkeiten aufzähle, habe ich zwar einen unglaublich langen Text geschrieben, aber die Leser sind mir „weggelaufen“. OK Volker – konzentriere dich auf das Wesentliche:

Beide Städtepartnerschaften (ich mache mal eine Liste daraus, sonst komme ich selbst durcheinander):

  • Bad Freienwalde und Bad Pyrmont sowie
  • Angermünde und Lügde

wurden 1990, im Jahr nach dem Mauerfall geschlossen. Noch im gleichen Jahr haben sich die Laufgruppen aus den jeweiligen Städten zu verschiedenen Laufveranstaltungen getroffen und Freundschaft geschlossen. Ich zähle mal kurz durch: Das war vor 20 Jahren!

Im Duett haben sie schon länger gespielt, nun laufen sie im Quartett, beginnend in Berlin, in unserer Bundeshauptstadt – zu uns nach Bad Pyrmont und Lügde, um mit uns 825 Jahre gemeinsame Stadtgeschichte zu feiern.

Wenn das kein symbolträchtiger Lauf ist, dann – ja dann laufe ich auch wieder.

Als ich noch jung und schnell war, bin ich auch viel gelaufen. Und ich weiß, mehrere Tage hintereinander längere Strecken zu laufen ist heftig. Darum will ich selbstverständlich dabei sein, wenn die Läuferinnen und Läufer hier ankommen. Denn die Idee und die Leistung hat schon einen kräftigen Applaus verdient.

Für Schnell-Leser in Kompaktformat:

  • 20 Jahre Städtefreundschaft
  • Staffellauf
  • Start: 10.6.2010, 11.00 Uhr in Angermünde und Bad Freienwalde
  • Treffen und Zwischenstopp: 10.6.2010, 19.00 Uhr in Berlin, Brandenburger Tor
  • Ankunft: 12.6.2010, ab 14.30 Uhr in Bad Pyrmont, Brandenburger Tor
  • Ankunft II: 12.6.2010, ab 15.00 Uhr in Lügde, Marktplatz
  • >> Zur Programmübersicht

[Foto: Laufgruppe Bad Pyrmont | Text: Volker Thiele]

Tanzende Osterräder

Gruppenfoto von den „Easterwheel-Linedancern“

Interessante Überschrift, nicht wahr? Ja, was tut Mann nicht alles um den Leser und vor allem die Leserin einzufangen. Doch ich muss gestehen, dass es sich hier nicht um die Osterräder dreht, die alljährlich am Ostersonntag ihren Einsatz haben. Die tanzen ja auch nicht, wenn ich das korrekt in Erinnerung habe.

Aber die „Easterwheel-Linedancer“ – die tanzen, nämlich Line Dance. Als ich von den Lügder Line-Dancern das erste Mal gehört habe, dachte ich: Linedance? Das hatte ich nicht in der Tanzschule. Schau´ ich halt mal kurz bei Wikipedia nach...

Line Dance ist eine Tanzform, bei der einzelne Tänzer unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zu Musik choreografiert, die meist aus den Kategorien Country und Pop stammt.

Wie Line-Dancer in Aktion aussehen, dass können Sie sich auch auf unserer großen Feier anschauen. Auch wenn die Damen und Herren auf dem Foto recht harmlos in die Kamera schauen, aber wir wissen ja: Wenn das Tanzblut ersteinmal in Wallung ist, können schnell die Funken sprühen. Außerdem – meine Kollegin, Gordana Kleine, ist eine von den Line-Dancern. Und darum kann ich mir sehr gut vorstellen, dass da richtig „Feuer“ auf der Bühne ist, wenn die „Easterwheel-Linedancer“ loslegen.

Gordana erklärte mir: „Line Dance ist die schönste Art, ohne Partner zu tanzen.“ Na, davon bin ich ja noch nicht überzeugt. Aber ich schau sie mir auf jeden Fall an, die

[Foto: Easterwheel-Linedancer | Text: Volker Thiele]

Es wird heiß

So langsam wird es heiß – in der Organisations-Zentrale. „Ich brauche Leute, die selbstständig denken können!“, fenstert uns meine Kollegin, was meine Chefin ist, entgegen. Darüber will ich lieber nicht nachdenken.

Weil ich auch zur ersten Abordnung aus Lügde gehörte, die im April 1990 nach Angermünde gefahren ist, soll ich darüber eine Geschichte schreiben. Hm, wie war denn das noch gleich? Mit einem VW-Bulli sind wir

  • Dieter Will, der damalige Stadtdirektor,
  • Bernd Arens, der damalige Bürgermeister,
  • Walter Bicker,
  • Fritz Schäfsmeier,
  • Eduard Stumpe,
  • Helmut Ameler,
  • und ich

angereist. Das erste Treffen mit der Angermündener Abordnung fand in einem Raum im ersten Obergeschoss des Rathauses von Angermünde statt. Ich muss heute noch grinsen, wenn ich mir die Bilder von dem baufälligen Gebäude in Erinnerung rufe. Darf ich das so schreiben, frage ich mich.

Ein kurze Rückfrage bei Wolfgang Krakow, dem Bürgermeister von Angermünde: „Klar kannst du, das war doch so.“ Ich erzähle ihm von meinen ersten Eindrücken. Die Fassaden einiger Häuser waren schön, doch sobald man in die Seitengassen schaute, fühlte man sich an die Redewendung erinnert: Alles nur Fassade. „1983 hatten wir die 750-Jahr-Feier. Aus diesem Anlass wurden viele Haus-Fassaden gestrichen“, erklärt mir Wolfgang Krakow. „Das war zu DDR-Zeiten über lange Jahre das Verständnis von Sanierung: Vorn wird gestrichen, von hinten werden Stützbalken gestellt.“ Ich lache. „Wann warst du eigentlich zuletzt in Angermünde, mein Freund?“, fragt mich Wolfgang Krakow mit einer leicht provozierenden Note. Ertappt. Wir tauschen noch kurz einige Anekdoten aus und selbstverständlich werden wir uns sehen - an dem Wochenende. „Wenn man will, geht alles“, lässt er mich in Anspielung auf seine Frage noch wissen.

Dieter Will, der damalige Stadtdirektor, ruft zurück. Er bestätigt mir mit der für ihn typischen, sympathischen Lache: „Ja, Walter Bicker ist schuld. Er hat Angermünde ins Spiel gebracht.“ In wenigen Minuten berichtet mir Dieter Will, welche Überlegungen es damals in der Politik gegeben hat. „Ich könnte das ja jetzt alles schreiben, aber es wäre doch viel besser, wenn Sie das tun. Zum einen, weil Sie die ganzen Hintergrundinformationen haben und zum anderen, weil Sie ein Rhetoriker vorm Herrn sind.“ Wieder lacht er. Dabei erinnere ich mich an seine Rede, die er damals im Rathaus von Angermünde gehalten hat. Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass die jemand hätte toppen können. „Eigentlich schreibe ich ja keine Reden, ich halte sie aus der Situation heraus. Aber gut, ich werde Ihnen einen kleinen Text schreiben.“

Mir fällt ein, dass ich mal in meinem privaten Fotoarchiv suchen muss. Damit lassen sich bestimmt einige Erinnerungen besser ausleuchten. Zum Beispiel die Geschichte mit dem Fotoapparat, den ich für die erste Reise nach Angermünde vom Bauamt in die Hand gedrückt bekommen habe...

[Text: Volker Thiele]

Bürgerorchester eröffnet Festakt des Jubiläumsfestes

Die Vorbereitungen für das gemeinsame Jubiläumsfest laufen auf Hochtouren. Zum Festakt am Freitag, 11. Juni ab 19 Uhr im Pyrmonter Schlosshof können die Besucherinnen und Besucher eine ganz besondere musikalische Attraktion erleben: Ein Bürger-Orchester wird für die musikalische Umrahmung sorgen und damit wie so vieles andere an diesem Fest Überraschendes bieten.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Musikschulen aus Lügde und Bad Pyrmont nehmen teil. Vielmehr sind alle Musizierenden, die ein tragbares Instrument spielen, herzlich eingeladen, mitzumachen.

Klassenmusizierkinder sollen ebenso auftreten wie Gruppen der musikalischen Grundausbildung mit selbst gebastelten "Schüttelröhren". Dem Ideenreichtum der Musikliebhaber sind dabei keine Grenzen auferlegt. Erst eine vielfältige Mischung von Instrumenten macht es richtig interessant.

Das Notenmaterial reicht im Schwierigkeitsgrad von "sehr leicht" bis "leicht spielbar". Es ist für alle In-strumente ab sofort in den Rathäusern beider Städte und in den Musikschulen kostenlos erhältlich. Auf dem Programm stehen "Ein Freund, ein guter Freund" und "Lady Madonna". Die Mitwirkenden treffen sich am Veranstaltungstag um 18 Uhr im großen Schlosshof zu einer sogenannten Verständigungsprobe. Pyrmonts Musikschuldirektor Arndt Jubal Mehring hofft auf eine gute Resonanz und ein großes Bürgerorchester. Ab jetzt darf also fleißig geprobt werden.

[Text: Wolfgang Siefert]

Die Eröffnungsfeier am 11. Juni 2010

Mit einem feierlichen Festakt werden wir am Freitag, den 11. Juni 2010, in Bad Pyrmont das große Jubiläumsfest offiziell eröffnen. Selbstverständlich sind auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ganz herzlich dazu eingeladen!

Das Programm

zur Eröffnungsfeier am Freitag, den 11. Juni 2010:

17.30 – 18.30 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst

Im Kurpark, an der Konzertmuschel, feiern wir zunächst einen ökumenischen Gottesdienst.

19.00 – 19.45 Uhr, Feierlicher Festakt

Anschließen möchten wir im überdachten Schlosshof unsere Gäste aus unseren Partnerstädten auch offiziell begrüßen und in Empfang nehmen. Umrahmt wird der Festakt durch unser „Bürgerorchester“, das unsere Musikschulen in Bad Pyrmont und Lügde erstmals für dieses Fest zusammengestellt haben.

20.00 – 22.00 Uhr, „Musik grenzenlos“ mit Chören und Orchester

Der Titel dieses Programmteils hält, was er verspricht: Musik, Musik, Musik – grenzenlos, aus Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen! Wir freuen uns auf:

  • den MGV "Froher Liederkranz" Lügde,
  • den Frauenchor "Stadtchor Angermünde",
  • das Vokalensemble "canto allegro" Lügde,
  • den SONUS Chor des Gymnasiums Bad Freienwalde,
  • die Bad Pyrmonter Chorgemeinschaft,
  • das A-cappella-Ensemble "Sekt-tett" Bad Freienwalde,
  • den Frauenchor "Froher Liederkranz" Bad Pyrmont,
  • das Jugendorchester Bad Freienwalde.

Kommen Sie, und feiern Sie mit uns!

>> Zur Programmübersicht

[Text: Volker Thiele]

Ausstellung: Josef Friese – ein Lügder

Ein grafisch stilisierter Gesichtsausschnitt von Josef Friese

Eine Sonderausstellung zum Stadtjubiläum ist dem wenige Monate vor seinem 100. Geburtstag, am 5 Januar 2008 in Bonn verstorbenen, aus Lügde stammenden Josef Friese gewidmet. Josef Friese machte eine beachtliche Karriere und hinterließ eindrucksvolle Spuren: Er war Stadt- und Amtsdirektor in seiner Heimatstadt, ging als Amts- und Regierungsrat in das Bundesinnenministerium der damaligen Bundeshauptstadt Bonn und wurde am 04.08.1972 vom Bundespräsidenten Heinemann zum Abteilungspräsidenten ernannt. Seiner Heimatstadt Lügde blieb er Zeit seines Lebens verbunden.

Josef Friese wurde am 3. Juni 1908 in Lügde geboren. Als 13jähriger erlitt er bei der Landarbeit einen Unfall in dessen Folge ihm das rechte Bein amputiert werden musste. Nach dem Volkschulbesuch absolvierte er eine Verwaltungslehre bei der Stadtverwaltung Lügde. 1929 bestand er die erste Verwaltungsprüfung und 1933 legte er die zweite Verwaltungsprüfung in Soest ab. Er heiratete 1934 Elisabeth Wolf aus Ratsiek, mit der er sechs Kinder hatte, von denen zwei tödlich verunglückten. Als Regierungsoberinspektor ging Friese 1942 beim Reichskommissar für Preisbildung nach Berlin, besuchte dort parallel 5 Semester die Verwaltungsakademie bis 1945 und kam 1951 als Amtsdirektor nach Lügde zurück. Bereits 1952 ging er als Amts- und Regierungsrat ins Bundesministerium des Inneren nach Bonn und war hier ab 1960 für die Organisation und Verwaltung des Bundesamtes für zivilen Bevölkerungsschutz zuständig. Es folgten Beförderungen und immer mehr Verantwortung bis zur Pensionierung 1973.

Seine Liebe und Verbundenheit zu seiner Heimatstadt brachte er durch viele Veröffentlichungen zur Heimatgeschichte zum Ausdruck. Er verfasste den zweiten Band der Chronik der Stadt Lügde. Friese leitete den heimatgeschichtlichen Arbeitskreis der VHS Lippe-Ost und hielt heimatkundliche Vorträge.

Reinhard Oldemeier hat in mehr als einjähriger Arbeit die Ausstellung mit dem Titel „Josef Friese - ein Lügder“ vorbereitet. Oldemeier sichtete Schriften, persönliche Aufzeichnungen Frieses und seiner 1985 verstorbenen Ehefrau, Fotos, Dokumente und Urkunden und fügte alles zu einer interessanten Ausstellung über den hoch geachteten Lügder Bürger und Heimatforscher Josef Friese zusammen.

Es ist kein Zufall, wenn am 3. Juni 2010 um 18.00 Uhr im Klostersaal des Pfarrzentrums der katholischen Kirchengemeinde Lügde (ehemaliges Kloster) die Ausstellung eröffnet wird. An diesem Tage wäre Josef Friese 102 Jahre alt geworden.

Im Anschluss an die Eröffnung kann die Ausstellung im Heimatmuseum Lügde (Hintere Straße 86) bis zum 19. September 2010 besichtigt werden. Das Museum ist dienstags bis samstags von 15 - 18 Uhr und sonntags von 15 - 18 Uhr geöffnet.

Unsere Partnerstadt Angermünde

Angermünde: Ein Kinderspielplatz am Mündesee

An dem großen Festwochenende feiern wir auch zwei „Porzellan-Hochzeiten“. – Zwanzig Jahre währt sie nun schon, die „Ehe“ zwischen Angermünde und Lügde. Vielleicht gibt es ja doch noch den ein oder anderen, der unseren Ehepartner noch nicht kennengelernt hat. Darf ich vorstellen, das ist unsere Partnerstadt Angermünde:

Rund 80 km nordöstlich von Berlin entfernt liegt die einstige Ackerbürger- und Handwerkerstadt Angermünde mit ihrem liebevoll sanierten historischen Stadtkern. Der mittelalterliche fast quadratische Grundriss ist bis heute weitgehend erhalten und vermittelt so ein Stück gelebte Geschichte. Wie die Partnerstadt Lügde ist auch Angermünde Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne“.

Eingebettet in eine fruchtbare und seenreiche Landschaft kam Angermünde Mitte des 13. Jahrhunderts zu Wohlstand durch Getreidehandel. In dieser Zeit erreichte die Stadt die Ausdehnung der heutigen historischen Altstadt.

Anfang des 14. Jahrhunderts erlangte Angermünde traurige Berühmtheit durch die Ketzerverfolgung und war bis ins 16. Jahrhundert als „Ketzer-Angermünde“ bekannt. 1420 wurde die seit 1355 zum Herzogtum Pommern gehörende Stadt von den brandenburgischen Markgrafen zurück erobert und ist seit dieser Zeit brandenburgisch.

Die Stadt Angermünde ist seit ihrer Gründung um 1230 ein regionales wirtschaftliches und kulturelles Zentrum für die südöstlichen Uckermark. Von 1817 bis zur Kreisgebietsreform 1993 übernahm die Stadt darüber hinaus als Kreisstadt wichtige Funktionen für das ländlich geprägte Umland. Daraus resultierend verfügt Angermünde auch heute noch über eine gut entwickelte Infrastruktur und ist Sitz diverser Behörden und Verwaltungseinrichtungen.

Angermünde ist mit 326 km² flächenmäßig die 10. größte Stadt Deutschlands. Der Besucher kann viel „Natur pur“ im Biosphärenreservat „Schorfheide – Chorin“ oder im Nationalpark „Unteres Odertal“ erleben und sich von der seenreichen Landschaft rundrum die beiden Großschutzgebiete verzaubern lassen. Es gibt viel zu sehen und zu erleben in und um Angermünde und das nicht nur im NABU Informationszentrum „Blumberger Mühle“, im „Grützpott“ in Stolpe (ein mittelalterlicher Burgturm), am Strandbad Wolletzsee, im Tierpark, beim Burgfest auf der Greiffenburg, beim Oldtimerfest in Frauenhagen, beim Shorfheidelauf in Altkünkendorf und und und…

[Foto: Stadt Angermünde | Text: Katrin Buhr und Volker Thiele]

Brückenstraße am Jubiläums-Sonntag gesperrt

  • Am Samstag, den 12. Juni 2010, ist die Brückenstraße nicht gesperrt.
  • Am Sonntag, den 13. Juni 2010, ist die Brückenstraße von 13 - 19 Uhr gesperrt!

Damit unsere Gäste die einzelnen Veranstaltungsflächen in Lügde bequem zu Fuß erreichen können, wird die Brückenstraße am Jubiläums-Sonntag gesperrt. Besonders die Einwohnerinnnen und Einwohner des Sonnenhof-Gebietes, die die Brückenstraße gern als Verbindungsstraße nutzen, bitten wir um Verständnis für diese Maßnahme.

Ohje, sie kommen wirklich…

Soeben hat uns ein Scherge des heruntergekommenen Ritters „Kunibert von Knochenhart“ eine Depesche überreicht. Wenn ich nicht sofort die „Bekanntmachung“ hier abdrucke, gab mir dieser Widerling von Knecht zu verstehen, bräuchte ich mich nicht auf dem Markt blicken zu lassen. Nein, nein, mit solchen Recken will ich mich nicht anlegen. Hier sodann die:

Proklamation
Am Tage vor dem Tage des Herrn

(Anmerkung der Redaktion: Samstag, 12. Juni 2010)

  • 12.00 Uhr Der Markt öffnet seine Pforten
  • 13.00 Uhr Jonny Robels - Harfenklänge
  • 14.00 Uhr Feierliche Markteröffnung mit Handwerkerprobe
  • 15.00 Uhr Shilan - Keltische Klänge
  • 16.00 Uhr Sklavenmarkt
  • 17.00 Uhr Lasterlust - Possenspiel
  • 18.00 Uhr Jonny Robels & Shilan - Mystik
  • 19.00 Uhr Umzug der Heerlager
  • 20.00 Uhr Pendragon (oder der Dudelzwerg)
  • 21.00 Uhr Großes TAVERNENsPIEL
  • 21.30 Uhr Pestumzug
  • 22.00 Uhr Feuershow
  • 22.30 Uhr Endzeit - der Markt schließt die Pforten
Am Tage des Herrn

(Anmerkung der Redaktion: Sonntag, 13. Juni 2010)

  • 12.00 Uhr Der Markt öffnet seine Pforten
  • 12.30 Uhr Traditioneller Bruchenball
  • 13.30 Uhr Jonny Robels - Harfenklänge
  • 14.00 Uhr Umzug der Heerlager
  • 14.30 Uhr Feierliche Markteröffnung mit Handwerkerprobe
  • 15.00 Uhr Shilan - Keltische Klänge
  • 15.30 Uhr Lasterlust - Possenspiel
  • 16.00 Uhr Jonny Robels & Shilan - Mystik
  • 17.00 Uhr Pendragon ( oder der Dudelzwerg)
  • 18.00 Uhr Großes TAVERNENsPIEL
  • 19.00 Uhr Endzeit - der Markt schließt die Pforten

Ende der Proklamtion.

Seid bedankt, liebes Lesevolk, Ihr habt nun dazu beigetragen, einen armen, kleinen Stadtschreiber vor den Häschern der Rittersleut zu bewahren. Ergebenst, Ihr Volker Thiele

Berlin, Berlin, wir laufen nach Berlin

Die Läuferinnen und Läufer aus Lügde

Vorhin sind sie gestartet, die Läuferinnen und Läufer der Laufgruppe Lügde. Mit drei „Mannschaftsbussen“ reisen sie jetzt nach Angermünde. Quietschfidel und motiviert bis in die Laufschuhe sahen sie aus. Man konnte es dem Bürgermeister ansehen, am liebsten wäre er schon mitgefahren – schließlich ist es „seine“ Laufgruppe.

Gemeinsam mit den Läuferinnen und Läufern aus Angermünde werden sie morgen, 10. Juni 2010, zunächst nach Berlin laufen (wir berichteten). Gegen 19.00 Uhr wird dann, im bildlichen Sinne gesprochen, ein kleines Feuerwerk abgebrannt.

Mit musikalischer Unterstützung des Blasorchesters der Stadt Lügde wollen die Läuferinnen und Läufer aus den Städten Bad Freienwalde, Bad Pyrmont, Angermünde und Lügde durch das Brandenburger Tor laufen. Und was glauben Sie, wer die Sportler dort begrüßen wird? Richtig, die Bürgermeisterin und Bürgermeister der vier Städte. Vielleicht „verirrt“ sich ja auch auch die ein oder andere der in Berlin residierenden Persönlichkeit dorthin. Man weiß es nicht. Bei so viel Engagement wäre es den Akteuren ja zu gönnen. Warten wir´s ab.

Und wenn Sie, wie ich, auch gerade kein Privatjet zur Hand haben um live dabei zu sein, dann ist vielleicht die Webcam am Brandenburger Tor ein kleiner Trost…

[Foto und Text: Volker Thiele]

Ganz schön sportlich…

Der Lügder Marktplatz ist voll. Fast alle Schülerinnen und Schüler der Lügder Schulen waren gekommen – zum Run for Help.

…sind wir, die Leutchens in dem „Lügder-Pyrmonter Talkessel“. Habe ich gestern noch von unseren Laufgruppen geschrieben, sind es heute unsere Schülerinnen und Schüler. Rund 800 haben sich vorhin auf dem Lügder Marktplatz getroffen. Achim Krause, stellvertretender Bürgermeister von Lügde, war, das konnte man ihm bei der Begrüßung deutlich anhören, begeistert. Alle Lügder Schulen, die Grundschulen aus den Ortsteilen Rischenau, Elbrinxen und Lügde, wie auch die Johannes-Gigas-Schule waren angetreten – zum „Run for Help“.

Auch Bad Pyrmonts Bürgermeisterin, Elke Christine Roeder, war gekommen um beim „Start“ der Lügder Schülerinnen und Schüler dabei zu sein. Beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler auch vom Schirmherr der Veranstaltung, Walter J. Lindner, Krisenbeauftrager im Auswärtigen Amt und ehemaliger deutscher Botschafter in Kenia. Er war sichtlich erfreut, wie viele Schülerinnen und Schüler aus Lügde gekommen waren, um mit ihrem Lauf zu helfen.

Was denn ein Botschafter für Aufgaben habe, wurde Walter J. Lindner von Achim Krause gefragt. Vollkommen unprätentiös und verständlich berichtete Walter J. Lindner den Kindern, wie eine Botschaft in Notfällen deutschen Bürgerinnen und Bürgern im Ausland behilflich ist.

Wie ein riesiger, sich schlängelnder Lindwurm sah es aus, als die Schülerinnen und Schüler, nach dem Walter J. Lindner den Startschuss gegeben hatte, durch die Lügder Straßen in Richtung Bad Pyrmont liefen. Dort werden sie, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Pyrmonter Schulen, den Sponsorenlauf starten.

[Fotos und Text: Volker Thiele]

Aktualisiert am 12. Juni 2010

Werner Schröder aus Lügde hat über den Sponsorenlauf ein kleines Video gedreht und ins Netz gestellt. Hier der Link dorthin: „liufilm.lippeblogs.de“.